24.9.06
13.9.06
La grandeza - La calma - La luz del Sol
Estas tres cosas encierran todo lo que un pensador puede desear y exigir de sí mismo: sus esperanzas y sus deberes, sus pretensiones en el campo intelectual y moral, y hasta díria en su manera cotidiana de vivir y en la orientación del lugar en que habita.
A estas tres cosas corresponden, sucesivamente, pensamientos que elevan, pensamientos que tranquilizan y pesamientos que iluminan.
Pero tambien hay pensamientos que participan de estas tres cualidades, pensamientos en que todo lo que es terrenal llga a transfigurarse. Es el dominio en que reina la gran trinidad de la alegría.
F. Nietzche
Pero tambien hay pensamientos que participan de estas tres cualidades, pensamientos en que todo lo que es terrenal llga a transfigurarse. Es el dominio en que reina la gran trinidad de la alegría.
F. Nietzche
Texto gentileza de Lucia Devet-Arquitectura
8.9.06
Also sprach Zarathustra 1
Als Zarathustra dreissig Jahr alt war, verliess er seine Heimat und den See seiner Heimat und gieng in das Gebirge. Hier genoss er seines Geistes und seiner Einsamkeit und wurde dessen zehn Jahre nicht müde. Endlich aber verwandelte sich sein Herz, - und eines Morgens stand er mit der Morgenröthe auf, trat vor die Sonne hin und sprach zu ihr also:
Du grosses Gestirn! Was wäre dein Glück, wenn du nicht Die hättest, wechen du leuchtest
Zehn Jahre kamst du hier herauf zu meiner Höhle: du würdest deines Lichtes und dieses Weges satt geworden sein, ohne mich, meinen Adler und meine Schlange.
Aber wir warteten deiner an jedem Morgen, nahmen dir dienen Überfluss ab und segneten dich dafür.
Siehe! Ich bin meiner Weisheit überdrüssig, wie die Biene, die des Honigs zu viel gesammelt hat, ich bedarf der Hände, die sich ausstecken.
Ich möchte verschenken und austheilen, bis die Weisen unter den Menschen wieder einmal ihrer Thorheit und die Armen wieder einmal ihres Reichthums froh geworden sein.
Dazu muss ich in die Tiefe steigen: wie du des Abends thust, wenn du hinter das Meer gehst und noch der Unterwelt Licht bringst, du überreiches Gestirn!
Ich muss, gleich dir, untergehen, wie die Menschen es nennen, zu denen ich hinanb will.
So segne mich denn, du ruhiges Auge, das ohne Neid auch ein allzugrosses Glück sehen kann!
Segne den Becher, welcher überfliessen will, dass das Wasser golden aus ihm fliesse und überallhin den Abglanz deiner Wonne trage!
Siehe! Dieser Becher will wieder leer werden, und Zarathustra will wieder Mensch werden."
- Also begann Zarathustra's Untergang
Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra.
Abonnieren
Posts (Atom)